Auf  http://www.ndr.de/unternehmen/organisation/gebuehren/kurz_zusammengefasst/ndr1224.html

Zitat dazu:
Rundfunkgebühren - Kurz zusammengefasst

"In den vergangenen Jahren ist die Erhöhung der Rundfunkgebühr wesentlich moderater ausgefallen als vergleichbare Preissteigerungen im Medienbereich. Besonders massiv fällt der Preisanstieg bei den Filmeinkäufen und Sportrechten aus. Dazu ein Beispiel: Zahlten ARD und ZDF für die TV-Übertragungsrechte der Fußball-EM 2000 noch rund 14 Millionen Euro, so kosteten die Rechte für die Spiele im Jahre 2004 mit ca. 100 Millionen Euro bereits das Achtfache. Dass der NDR diese Kostensteigerungen mit relativ durchschnittlichen Anhebungen der Rundfunkgebühr weitgehend auffangen konnte, ist ein Beleg für effizientes Wirtschaften."

Also Sportrechte kosten
Fußball EM 2000  ~ 14.000.000 €
Rechte für Spiele 2004  bereits ~100.000.000 €
(wie schon erwähnt das Achtfache)

Und dann stelle ich mir die Frage,
was kosten nun die Fußballrechte und die Rechte an der WM- - nicht EM - Übertragung 2010
?

wahrscheinlich  über 1 Milliarde € ?
(nur meine Hochrechnung!
2008 -> ~ 500.000.000  ( das Fünffache?)
2010 ->  ~ 1 Mrd,  (noch einmal das Doppelte? -)

In diesem Zusammenhang fordere ich Transparenz bei den Ausgaben!
Sollten diese Abschätzung weit daneben sein, dann können die ÖRR dieses ja offiziell einfach korrigieren!!

Fazit:
Vielleicht geben die ÖRR allein für die Fußballrechte (Bundesliga und  WM2010) schon
15% ihrer gesamten Rundfunkgebühreneinnahmen aus?
Dieses würde m. E. dann auch erklären, warum es so viele Konserven (Wiederholungen von Sendungen) und so eine "flache" Berichterstattung von Nachrichten und in der "Grundversorgung" gibt.

 "Es kann nicht nur an den Flachbildschirmen liegen, dass Programminhalte allgemein so flach, so oberflächlich, eben so flach geworden sind?"

Quellen dazu:
Hier geht's um allgemeine Fußballrechte

 

und 2013?

Wenn 2013 die Zwangsgebühr kommen sollte, dann ist diese m. E. nur möglich, wenn Bürger und Bürgerinnen direkten Einfluss auch auf die Ausgaben haben!
Es kann nicht angehen, dass Ministerpräsidenten und von Politikern eingesetzte Rundfunkräte nicht nur Programminhalte bestimmen, sondern auch die Ausgaben.
Selbst die KEF ist nicht vom Volk, von dem zahlenden Bürgern gewählt worden.

Wenn es irgendwo Zwangsbeiträge gibt, sei es z.B. Krankenkassenbeiträge, dann haben die Mitglieder immerhin eine Wahlmöglichkeit über die Zusammensetzung des Vorstandes.

Ich bin nur ein Laie und kann dieses hier nur grob skizzieren.

Für mich ist das neue Rundfunkgebühren- beitragsmodell ein Skandal!