Hier kann man doch noch von Schlamperei
sprechen!
Der Kölner-Stadtanzeiger versucht die These "Mehreinnahme von
1,2 - 1,6 Milliartden 2013" des FDP-Politikers mit einem Zitat
aus Spiegel-Online zu widerlegen.
Zitat: ksta.de
"Dazu stellt der Politiker ebenso bombastische wie
unbewiesene Zahlen in den Raum: „1,2 bis 1,6 Milliarden Euro“ werde die
Reform in die Kassen von ARD, ZDF und Deutschlandradio spülen. Nach
Berechnungen von "Spiegel online" sind es zwar nur 815 Millionen, aber
bei so vielen Nullen kann man ja schon mal den Überblick verlieren."
Der Schreiber der ksta sollte das Zitat von Spiegel-Online einmal in Ruhe lesen!
und nicht ...
Spiegel-Online beziffert die zukünftigen Mehreinnahmen aufgrund der
Haushaltsabgabe 2013 in den nächsten Jahren (2020) auf ca. 7,3 Milliarden Euro!
Und lieber Schreiberling:
Diese Mehreinnahme berücksichtigt nur, dass die Anzahl der Haushalte in
den nächsten Jahren (also bis 2020) stetig steigt!
Zitat aus www.spiegel-online.de [->Link]
"Würde die alte Gebühr beibehalten, würden die Erträge von Jahr zu Jahr sinken, auf 6,521 Milliarden Euro im Jahr 2020. Die von den Ministerpräsidenten beschlossene Haushaltsabgabe soll laut interner Projektion dagegen ab 2013 von Jahr zu Jahr mehr in die Kassen spülen. Für 2020 wären dies 7,336 Milliarden Euro – ein Plus von 815 Millionen gegenüber der Beibehaltung der alten Gebühr."
Hinweis:
Diesen Aspekt habe ich auch bereits im Mai 2010 auf www.rundfunkgebuehren.com
erwähnt! [ mehr
dazu ]
Doch im Gebührenrechner bleiben diese Mehreinnahmen unberücksichtigt! [ zum
Beitragsrechner ]

14.08.2010