Was ist ein Privathaushalt?
| Nachtrag: 11.06.2010 Nun sprechen diese Herren Ministerpräsidenten bereits von einem Beitrag nach Wohnungen! Aus Haushalt und Gewerbebetrieb (siehe Gutachten) wurde nun Wohnung und Betriebsstätte! Hört, Hört, ... es wird alles komplizierter! Es gibt sicherlich mehr Wohnungen als Haushalte! Doch auch der Begriff "Wohnung" wird sehr unterschiedlich definiert! [ - > mehr ] |
Laut einem Gutachten (-> Link) kann die
Rundfunkgebühr als Haushaltsabgabe erhoben werden, d.h. jeder Haushalt wird nun
wahrscheinlich ab 2013 dazu GEZwungen, einen festen Betrag als
pauschale Rundfunkgebühr (unabhängig von der Anzahl der Geräte, unabhängig
ob Radio oder TV) zu bezahlen.
Über die Höhe der zukünftigen Beiträge sagt das Gutachten nichts aus, doch
schon sichern Politiker zu, dass es zu keiner Reduzierung der
Gebühreneinnahmehöhe kommen dürfte!
Um 7.500.000.000 EURO jährlich zu garantieren,
müssten also 7.500.000.000 €/Jahr geteilt durch 12 Monate geteilt durch (18
Euro/Haushalt) also
~ 34 Millionen Haushalte zur Verfügung stehen!
34 Millionen Haushalte würden also ausreichen,
um 7,5 Milliarden (34.000.000 * 18 Euro * 12 Monate) an Rundfunkgebühren zu
kassieren!
Und wie werden zukünftig die Firmen, Freiberufler, Existenzgründer, Hotels,
etc. abGEZockt?
Laut dem Statischen Bundesamt (ST) haben wir:
"Im Jahr 2008
gab es in Deutschland 40,1 Millionen Haushalte mit rund 82,3 Millionen
Haushaltsmitgliedern. Damit ist die Zahl der Privathaushalte seit April 1991 um
knapp 14%, die Zahl der Haushaltsmitglieder um knapp 3% gestiegen. Die
durchschnittliche Haushaltsgröße ging zurück: 1991 lebten durchschnittlich
2,27 Personen in einem Haushalt, 2008 nur noch 2,05 Personen." Zitat
und Quelle:
Statisches Bundesamt
Anmerkung:
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Nach dieser Statistik steigt die Anzahl der Haushalte in der Bundesrepublik und
die Neuordnung der Rundfunkgebühren würde sich wahrscheinlich danach stillschweigend ständig
um ~ 1% /Jahr erhöhen!
7.500.000.000 EURO/Jahr geteilt durch Anzahl der Haushalte (40,1 Millionen)
ergibt folgende Rechnung.
| A) | Nach dieser Rechnung beträgt die Gebührenhöhe auf ~15,58 Euro/Monat je Haushalt! |
"Die Zahl der
Erwerbstätigen, die eine selbstständige Tätigkeit ausüben, ist zwischen 1998
und 2008 um 550 000 auf 4,14 Mill. Personen gestiegen."
(-> Quelle)
7.500.000.000 EURO/Jahr geteilt durch Anzahl der Haushalte und der
Selbstständigen (44,1 Millionen) ergibt folgende Rechnung.
| B) | Nach dieser Rechnung würde sich der Betrag von A) lediglich auf ~14 Euro/Monat je Haushalt! und Firma reduzieren! Staffelbeiträge für Betriebe nicht eingerechnet! |
17.06.2010 :
Mein vorläufiger Rundfunkbeitragsrechner ist fertig! { -> zum
Rechner ]
Hier können Sie selber feststellen, ob die Ministerpräsidenten, Rundfunkräte,
Intendanten (Aufseher/ Verwalter) der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
(meine Kürzel ÖRR) uns die Wahrheit vermitteln.
Doch im Gutachten des Prof. Kirchhof wird es schon recht deutlich, warum man
"auf Euro und Cent genau" an 17,98 €/mtl. festhalten solle.
Kommentar: Ich gehöre nicht zu jenen, die nicht
rechnen können und auch nicht zu dieser trägen Masse! Und deshalb finde ich
seine versteckten Anmerkungen schon fast als eine Beleidigung aller
Rundfunkzahler.
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Das Gutachten vom
Verfassungsrechter a. D. Prof. Kirchhof rät dazu, dass der zukünftige
Rundfunkbeitrag "möglichst im gleichen
Euro- und Centbetrag" liegt, um die Akzeptanz in der
Bevölkerung zu gewährleisten! (-> siehe Kommentar unten! ) Vielleicht ist aufgrund derartiger Nachrichtenübermittlung die Bevölkerung schon desinteressiert, doch junge Leute, die 2013 durch eine Zwangsgebühr richtig "abGEZockt" werden sollen, werden sich hoffentlich zur Wehr setzen und noch rechnen können. Von einem Verfassungsrichter hätte ich erwartet, dass er zumindest in einer Quelle erwähnt, was ein Haushalt ist und welche Berechnungen grundlegend sind! Das jetzige Gutachten kennzeichnet eigentlich nur den Herausgeber, der eigentlich zur Aufklärung der Bevölkerung verpflichtet ist. Doch wahrscheinlich geht dieses über eine Grundversorgung hinaus! Zitat von Prof. Kirchhof (siehe Punkt 3 am Ende des Gutachtens) "Das Recht der Rundfunkfinanzierung sollte behutsam erneuert werden, um keine neuartigen Fragen des Europarechts zu veranlassen und die Aufnahme der Reform in der Öffentlichkeit zu erleichtern." Welch eine Farce! 20.05.2010 ![]() |
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Quellen und Links zum Thema und Definition "Privathaushalt" Und ich befürchte deshalb, dass die jetzige GEZ wohl
langfristig neue Befugnisse erhält, um Haushalte besser zu erfassen, zu
typisieren und "nach Sozialschmarotzer zu
schnüffeln"! weitere externer Link zum Thema Haushalte: Demografischer Wandel in
Deutschland. Ausgabe: 2007
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